Genossenschaft Heidnischbier

Wenn sich ein Dutzend Walliser Freunde nicht einig werden, welches Bier am besten schmeckt und wie ein gutes Bier wirklich schmecken, riechen und aussehen sollte, gibt es nur eine Lösung: Das Ganze selber in die Hand nehmen. Da fehlt nur noch ein Trip ins Bündnerland und eine Begegnung mit dem Monsteiner Braumeister Basti Degen und der Funke ist gezündet. Et voilà! Der Verein Briädribreu war geboren.

 

Unser Braulokal befindet sich nicht irgendwo in der Industriezone, sondern wir haben uns kurzerhand in eine alte, ungenützte Scheune im pittoresken Bergdörflein St. German eingenistet.

Die Genossenschaft Heidnischbier besteht aus folgenden Genossen (v.l.n.r.):

1 Reihe: Stefan Imseng, Samuel Bregy, Jens Theler, David Schmid, Fabian Reist, Michael Schmid
2 Reihe: David Zurbriggen, Seraina Hürlemann
3 Reihe:
Robert Zenhäuern, Jonas Imseng, Christian Kalbermatter, Aaron Imboden, Diego Zenhäusern

Es fehlt Yannick Schmid

Wieso Heidnischbier?

Wer nicht aus der Region stammt und auch nicht wanderaffin ist, wird das Wortspiel wohl nicht auf den ersten Blick ausgemacht haben. Der Heidnischbiel, die markante Hügellandschaft zwischen Raron und St. German, gibt unserem Bier den Namen. Der Heidnischbiel ist übrigens interessanter als er aussieht: In den 60er-Jahren wurden dort verschiedene Gegenstände aus der Jungstein- und Bronzezeit gefunden, darunter die ältesten Pflugspuren der Schweiz! Das Gebiet war bereits 3'900 Jahre v.Chr. besiedelt (daher auch der Name: Biel der Heiden). Ausserdem ist der Heidnischbiel auch topografisch aussergewöhnlich: Die Landschaft stellt ein einzigartiges Juwel der Walliser Trockensteppe dar, weshalb sie im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) geführt wird. Seltene Pflanzen und Tiere wie Orchideen, Federgras, Hauswurz oder die Smaragdeidechse sind hier noch zu finden.

Wieso än Gaggu?

Es gibt wohl kaum ein anderes Tier, das in der Mythologie, in Märchen und in Sagen so prominent auftaucht wie der Rabe. In der nordischen Mythologie sollen es Hugin und Munin, die zwei Raben Odins gewesen sein, die dem „Rabengott“ seine Weisheit gegeben haben. Es heisst auch, dass Wuodan - das alemannische Pendant zu Odin – mit ekstatischen Bieropfern verehrt wurde. In den Märchen der Gebrüder Grimm spielen Raben immer wieder eine zentrale Rolle (so z.B. in den Märchen «Die sieben Raben» oder «Die Rabe»). Auch in den Sagen der nordamerikanischen Ureinwohner und der Inder werden die Raben durchaus mit etwas Positivem assoziiert. Erst die Christen haben die Raben als Unglücksbringer und Galgenvögel geprägt und sie mit Aberglauben in Verbindung gebracht. Und, und, und... Bekanntlich macht eins plus eins zwei und so haben wir uns gedacht, dass der Rabe ein passendes Markenzeichen für unser Heidnischbier darstellen würde.

Kontakt

Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

info@heidnischbier.ch

Montag bis Freitag von 10 – 18 Uhr

 

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